Teile des Wracks und die Werknummernplakette sind vorhanden und dienen als Basis für eine Rekonstruktion einer flugfähigen Maschine.
Der Rumpf wurde hauptsächlich von der Hartmair Leichtbau GmbH gefertigt. Da zur Version Bf 109 K-4 die Datenlage an Originaldokumenten sehr rar ist, viele Informationen nur durch aufwendige Recherche beschafft werden können, müssen manchmal auch Kompromisse beim Bau gemacht werden, um das Projekt für den Kunden voran oder zum Abschluss zu bringen.
Nach meinen Informationen ist das z.B. der Munitionsbehälterkasten für die MK 108, der hier in diesem Projekt von der Bf 109 G/U4 Variante abstammt. Nach aktuellen Recherchen war jedoch bei der K-4 ein veränderter Munitionsbehälterkasten konstruiert worden. Hintergrund war die grundsätzliche Überarbeitung der Bf 109 G zur Bf 109 K, federführend durch Ludwig Bölkow.
Zur Innenausstattung des Rumpfes wurde unter anderem auf Zulieferung vom Arsenal-45 gesetzt. Da wurden u.a. der Sitz, Kopfpanzerschutz, Betankung, Führerraumbelüftungsklappen, Motorhauben-Aufhängung, Motorhauben-Abstützung, diverse Deckel geliefert.
Die Tragflächen, Leitwerk und Motorhauben sind oder sollen in Ungarn gefertigt worden sein.