Falcon's Messerschmitt Bf 109 Hangar

Please activate JavaScript in your browser! Without JS you will get errors on the website.

        
5 new photos on:
October 22, 2020
1 x news on:
October 22, 2020

Three current heroes!

No Facebook! I do not support personal data mining!

Greenpeace - Help the world! There is only this one!

SeaShepherd - Save the whales!

No TTIP!

Firefox -  the alternativ for the MS Internet Explorer

BILDblog - Die Wahrheit zur BILD-Zeitung.

Piwik - anonymous open source web analytics software


Here you find reproductions of handbooks from german planes of the Luftwaffe.
Informations for a specific plane

Avia S-199

( Internal website-plane-ID number: 123 )
Page views: 7248


Data plate
Owner
:
Militärhistorisches Institut Prag
Location
:
Letecké muzeum Kbely, Prag (Czech Republic)
Current marking
:
UF-25
Model year
:
1948
Manufacturer
:
Avia
Factory number
:
178
Current status
:
PV
Flyable condition?
:
no
 
Curriculum vitae
Das FotoBild ist 250.89 KB gross.


Nach dem Ausmustern sämtlicher Avia S-199 ab Mitte 1955 in der Tschechoslowakei war Mitte der 1960er Jahre keine komplette Maschine mehr erhalten geblieben.
Das Letecké muzeum Kbely (welches 1968 gegründet wurde) konnte zwei beschädigte Rümpfe von einem Schrottplatz in Olomouc bergen. Einer der Rümpfe war von der Werknummer S-199.178, dessen Identität nun auch die Maschine im Museum hat.

Das FotoBild ist 233.26 KB gross.



Die Werknummer S-199.178 wurde bei Avia gebaut und der Erstflug fand am 19.11.1948 durch den Piloten Antonín Kraus statt. Am 27.12.1948 wurde die Maschine an das Bezpečnostní letectvo (Staatssicherheitskorps) übergeben. Der Anstrich war in roter und grauer Farbe, die Kennung lautete OK-BYW. Ab März 1950 hatte die Maschine das Kennzeichen B-4300. Die Maschine wurde dann am 23.12.1950 an das MNO (Ministerium für nationale Verteidigung) übergeben. Zu dem Zeitpunkt hatte die Maschine 94 Flugstunden und der Motor 97 Stunden (Motor M-211F Nr. 418) geleistet. Bei der 4. letecký školní pluk Leteckého učiliště (Schul Flug Regiment) hatte die Maschine die Kennung UF-25 erhalten.

Der heutig eingebaute Motor M-211F, Nr. 680 wurde dem Museum am 23.06.1969 von der VZLÚ (Forschungs- und Testing AeroInstitute) übergeben.

Einige Fahrwerkteile wurden in in Trnava (Slowakei) gefunden. Am 04.11.1980 wurden aus einem Wald vom Flugschießplatz Malacky (Slowakei) die beiden heutigen Tragflächen geborgen und nach Kbely transportiert. Die linke Fläche hat die Nr. 175 (Hersteller Avia), die rechte Fläche hat die Nr. 512 (Hersteller Aero). In dem Wald wurden auch oberen Motorhauben gefunden.

Im April 1982 wurden die Teile nach Letecké opravnyTrenčín (Flugzeugreparatur - Slowakei) geschafft und der Wiederaufbau begann.

Das FotoBild ist 244.04 KB gross.



Neu gefertigt wurden u.a. folgende Teile: Höhenflosse, untere Motorhaube, Motorträger, Fahrwerksbeine, MG 151 Gondeln, Propellerhaube, Tragflächen und diverse Führerraumausrüstung.

1985 wurde die fertig restaurierte Maschine in das Letecké muzeum Kbely gebracht und erst mal in das Lager gestellt.

Im Jahre 1988 wurde für Dreharbeiten zum Film "Piloti" (1988) auf der rechten Rumpfseite ein fiktiver deutscher Anstrich aufgetragen.

Das FotoBild ist 244.93 KB gross.



Danach kam die Maschine in die Ausstellung vom Letecké muzeum Kbely.

Vielen Dank an Ota Jirků für die bereitgestellten Informationen und ebenso vielen Dank an das VHÚ für die Archivfotos.

Quellen:
- Letectví a kosmonautika 1/07, Miroslav Khol, Jaroslav Matoulek
- Výzbroj československého vojenského letectva 1945-1950 - 2.díl

Link zur Museumswebseite:
www.militarymuseum.cz
www.vhu.cz
 



[ 4 Color-Photos ]
[ 0 b/w-Pictures ]
[ 0 Color-Pictures ]
[ 0 b/w-Profiles ]
[ 0 Line Drawings ]


The size of the photo/picture is:  243.67 KB


The size of the photo/picture is:  244.34 KB


The size of the photo/picture is:  99.58 KB


The size of the photo/picture is:  88.14 KB



Are this informations not correct or do you have additions, please send me an email.

URL (Link) to this page: me109.info/web.php?a=e&l=en&n=ua&f=123



© 1999 - 2020
David Weiss