Bei Hispano Aviacion 1959 gebaut, war sie danach von 1960 bis 1966 im Dienst der spanischen Luftwaffe bei der Escuadron 471 in Tablada.
Nach ihrer Ausmusterung wurde sie 1968 für den Film "Luftschlacht um England" verwendet, wobei sie aber nur am Boden gerollt wurde.
Danach stand sie dann eine Zeit lang, mit einer phantasievollen Wintertarnung lackiert, im Victory Air Museum, Mundelein/Illinois (USA).
1973 wurde sie dem Jagdgeschwader 71 "Richthofen" geschenkt und so kam sie nach Wittmund in Deutschland. Da bekam sie einen neuen Anstrich als "weisse 12" vom Jagdgeschwader 2 "Richthofen" und wurde möglicherweise einige Jahre als Gate-Guard abgestellt.
Etwa 1975 wurde damit begonnen, die Maschine für Motorläufe funktionsfähig zu machen. Erste Probeläufe fanden etwa Anfang 1977 statt.
Am 20. April 1978 wurde sie mit laufenden Motor auf einem Flugtag in Wittmund vorgeführt, wobei sich jedoch der Propeller selbstständig machte und ca. 200 Meter davon flog. Dazu gibt es einen Bericht von Horst, dem Mann der die Maschine an dem Tag rollte.
Es wurde dann damit begonnen die Buchon als Bf 109 G-6 mit einem Daimler Benz Motor für statische Zwecke auszustatten. Dieser Umbau dauerte gut 18 Jahre bis alle nötigen Teile zusammengetragen und angebaut waren. Die Maschine bekam nun den Anstrich einer Bf 109 G-6/R6 (WNr. 27083, siehe Foto-ID 514) der 5. Staffel des Jagdgeschwaders Richthofen Nr. 2, welche 1943 von dem Uffz. Heinz Hünig geflogen wurde. Leider wurde dieser am 20.10.1943 mit dieser Maschine bei St. Omer abgeschossen.
Bei der öffentlichen Vorstellung der Maschine (Datum ist mir leider nicht bekannt), fehlte noch die untere Motorhaube.
Diese wurde später angebracht, war jedoch die einer Bf 109 G-10 und hatte die so genannten "Kinnbeulen".
Das wurde nochmal nach gebessert, so dass die Maschine jetzt die richtige Haube hat.
Die Maschine stand viele Jahre auf dem Fliegerhorst Wittmund. Wegen dem Umbau vom Fliegerhorst mussten die Traditionsflugzeuge ein neues Zuhause finden.
Das Militärhistorische Museum (MHM) der Bundeswehr in Dresden gab im Dezember 2025 bekannt, dass die Maschine nun in ihrer Ausstellung zum Thema Wunderwaffen zu sehen ist.