Falcon's Messerschmitt Bf 109 Hangar

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Sie finden hier Reproduktionen von Flugzeughandbuechern der deutschen Luftwaffe.
Informationen zu einer Maschine

Hispano Aviacion H.A. 1112 M-1-L

( Interne Webseiten-Flugzeug-ID Nummer: 94 )
Betrachtungen: 6032


Datenblatt
Besitzer
:
Auto+Technik Museum
Standort
:
Sinsheim (Deutschland)
aktuelle Kennung
:
gelbe 4
Baujahr
:
1959
Hersteller
:
Hispano Aviación S.A. (HASA)
Werknummer
:
228
spanische Dienstnummer
:
C.4K-170
aktueller Status
:
PV
Flugfähiger Zustand?
:
nein
 
Lebenslauf
Diese Buchon hat eine bewegte Geschichte hinter sich.

Nachdem die Maschine ihre Dienstzeit von 1960 bis 1965 bei der spanischen Luftwaffe abgeleistet hatte, wurde sie 1968 für die Filmarbeiten an dem bekannten Streifen "Battle of Britain" verwendet. Dabei erreichte sie fast stolze 100 Flugstunden. Zugelassen war sie ab dem 14.05.1968 als G-AWHS und hatte eine schwarze "Winkel Dreieck"-Kennung, einen gelben Gruppenbalken und eine gelbe Propellerhaube. Andere Kombinationen sind aber nicht ausgeschlossen, z.b. mit roter Propellerhaube und ohne Gruppenbalken.

Das FotoBild ist 69.81 KB gross.



Ihren zweiten Filmeinsatz hatte sie nach einem interessanten Umbau in eine P-51 B "Mustang" für den Film "Patton". Die gedrehten Aufnahmen wurden dann jedoch nicht für den Film verwendet.

Das FotoBild ist 60.61 KB gross.



Danach waren ihre Zeiten als Filmstar vorbei. Die Registrierung als G-AWHS wurde am 17.02.1969 anuliert. Die Buchon stand dann 1969 als Werbeträger für den Film "Battle of Britain" zusammen mit der Hispano Aviacion H.A. 1112 M-1-L, W.Nr. 186 (Museum of Flight) und einer span. He 111 auf dem Flugplatz Siegerland.


Da die Bf 109 ein Flugzeug mit wegweisenden Konstruktionsmerkmalen war, interessierte sich 1971 das Institut für Leichtbau der Technischen Hochschule Aachen (RWTH) als Lehrmittel für diese Maschine.

Der Universität stand in einem anderen Institut ein recht gut erhaltener DB 605 D zur Verfügung. Es wurde ein Umbau der Buchon in eine Bf 109 G-6 bzw. Bf 109 G-10 durchgeführt, welcher bis 1973 andauerte. Dazu wurden Motorhaubenteile aus GFK mit Hilfe der Bf 109 G-2/Trop, W.Nr. 10639 (Royal Air Force Museum) angefertigt. Die rechte obere Motorhaube ist für den Umbau mit dem DB 605 D unpassend und hat die normale Beule für das MG 131 der G-6 mit DB 605 A, die untere Motorhaube hat jedoch die Kinnbeulen für die G-10. In dem Fall passend zum DB 605 D.

Die rechte Seite der Maschine trägt den Anstrich der 6./Jagdgeschwader 53 aus dem Jahr 1943, der vielleicht zu einer G-6 passt, aber nicht zu einer G-10. Die linke Seite wurde teilweise aufgeschnitten und in Naturmetall belassen um die Konstruktion zeigen zu können. Hier sieht man den großen Lader und den dazu passenden Motorträger vom DB 605 D. Allerdings fehlen diverse Rohrleitungen und Kabelbäume.

Seit 1987 ist die Maschine im Besitz des Auto+Technik Museums in Sinsheim und kann dort, von der Decke abgehängt, besichtigt werden. Sie war auch mal Anfang der 1990er Jahre einige Zeit im Technik Museum Speyer zu sehen.
 



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David Weiss