Falcon's Messerschmitt Bf 109 Hangar

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Informationen zu einer Maschine

Bf 109 G-2/Trop

( Interne Webseiten-Flugzeug-ID Nummer: 36 )
Betrachtungen: 8364


Datenblatt
Besitzer
:
Luftfahrt-Museum Laatzen-Hannover e.V.
Standort
:
Hannover (Deutschland)
aktuelle Kennung
:
weisse 3
Hersteller
:
unbekannt
Werknummer
:
unbekannt
aktueller Status
:
PV X
Flugfähiger Zustand?
:
nein
 
Lebenslauf
Ein Beitrag von Peter Cohausz:

"Die Maschine stammt tatsächlich von der II./JG 27 und ist im Herbst 1942 bei einem Angriff auf B-17 verloren gegangen. Vom Abwehrfeuer zeugten noch Einschüsse im Motor. Der Pilot wurde damals noch von Fischern gerettet. Genauer läßt sich die Herkunft bisher noch nicht eingrenzen. Das auf der linken Rumpfseite unterhalb des Cockpits jetzt wieder aufgemalte Abzeichen war nach der Bergung auf den Wrackteilen noch erkennbar. Mehr leider nicht. Der hintere Rumpf liegt immer noch im Mittelmeer. Er war an einem Steilabbruch in die Tiefe gerutscht und konnte deshalb nicht geborgen werden.
Die Reifen-Beulen auf den Tragflächenoberseiten waren bei dieser Maschine tatsächlich vorhanden. Ich habe extra noch einmal meine frühen Bilder von der Restaurierung angesehen. Auch auf den Abbildungen der Teile nach der Bergung im Katalog des Museums lassen sich die Beulen bei genauem Hinsehen erkennen.
Es war wohl eine Reparaturmaschine oder eine Übergangsvariante in der Serienproduktion. Sicher ist auch die Tropenvariante (Sonnenschirmhalter und Reste des Hebels für den Sandabscheider im Cockpit).
Der jetzt eingebaute Motor ist ein Neuaufbau nach dem Motto aus 10 mach 1. Zum Teil mit nachgegossenen GFK-Teilen. Der tatsächlich ehemals in der Maschine vorhandene Motor befindet sich jetzt in der umgebauten Hispano Aviacion H.A. 1109 K-1-L, (Luftwaffe (Bundeswehr)). Der verbogene originale Propeller der Bf 109 G-2 in Laatzen ist der auf dem Denkmal auf dem Stein zwischen Bf 109 und Spitfire. Den Europa-Anstrich der Bf 109 G-2/Trop hat der Museumsleiter selbst ausgewählt. Er wollte damit den "unbekannten Piloten in der Staffel" würdigen und nicht unbedingt ein herausgehobenes Fliegeras. Vermutlich auch, solange die tatsächliche Identität der Maschien unbekannt ist. Auch wurde der Afrikaanstrich nicht wieder hergestellt, weil die Afrika-Phase in der Geschichte der Bf 109 doch nur eine verhältnismäßig kurze Episode war."

Auf beiden Seiten fehlen an der Motorabdeckung die zwei kleinen Belüftungshutzen direkt hinter der Propellerhaube, die ein typisches Merkmal der Version Bf 109 G, bzw. des eingebauten DB 605 darstellen. Es fehlt angeblich noch an Originalteilen zur Nachrüstung, die aber geplant sein soll.
Es fehlt ausserdem der typische Tropenfilter/Sandabscheider vor der Ladelufthutze.

Die aufgemalte Werknummer 14753 entspricht nicht dieser Maschine.

Link zur Webseite vom Museum:
www.luftfahrtmuseum-hannover.de
 



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